Hispaniola


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Die Insel Hispaniola in der Karibik gehört zur Inselgruppe der Großen Antillen. Sie ist mit einer Fläche von etwa 74.700 km² die zweitgrößte der Karibischen Inseln. Ihre Nachbarinseln sind im Westen Kuba und Jamaika und im Osten Puerto Rico.

Die Insel teilt sich in zwei Staaten. Im Osten befindet sich auf einer Fläche von etwa 48.700 km² die Dominikanische Republik und im Westen auf 27.700 km² die Republik Haiti.

Die Landschaft Hispaniolas wird von fünf großen Bergketten geprägt. Im Inselzentrum befindet sich das Cordillera Central, wo sich auch die fünf höchsten Erhebungen befinden: der Pico Duarte (3.098 m), die Loma La Pelona (3.097 m), die Loma Rucilla (3.039 m), die Loma de la Viuda (2.802 m) und der Yaque (2.760 m).

Im Norden befindet sich die Cordillera Septentrional, im Osten die Cordillera Oriental und Costera del Caribe und im Südwesten die Sierra de Baoruco, welche an Haiti grenzt.

Auf Hispaniola gibt es vier verschiedene Vegetationszonen. Während vor allem im Osten und Norden Feuchtwälder zu finden sind, die immerhin 50 % der Insel bedecken, findet man im Süden und Westen in den schattigen Gebieten der Berge viele Trockenwälder.

In den höheren Regionen, genauer über 850m, findet man vor allem die hispaniolischen Kiefernwälder. Außerdem findet man Savannen und Weiden in flacheren Ebenen.

Die beiden Staaten Hispaniolas

In der Dominikanische Republik erwartet den Besucher ein angenehmes Ambiente. Fast scheint es, als würden die Uhren langsamer gehen. Hier geht alles noch in Ruhe zu.

Die Hauptstadt Santo Domingo ist mit rund 3,3 Mio. Einwohnern die größte Stadt der Karibik. Hier herrscht die ständige Gegenwart der spanischen Kolonisation – zumindest optisch. Viele Bauwerke aus dieser Zeit wurden und werden restauriert. Die historische Altstadt, Ciudad Colonial, steht unter dem Schutz des Unesco Weltkulturerbes.

Dazu bietet die Dom Rep an mehr als 600 km traumhafte weiße Sandstrände. Und mit zehn Nationalparks ist der Inselstaat ein echtes Natur- und Wanderparadies.

Die Unterwasserwelt ist faszinierend und natürlich. Dementsprechend kann man hier als Taucher besonders viel entdecken. Außerdem ist die Dominikanische Republik weltweit als einer der besten Kite-Surf Spots bekannt.

Das kleinere Haiti auf Hispaniola sollte man zwischen Juni und November nicht unbedingt ansteuern, denn da ist Hurrikan-Saison. Neben Tropenstürmen kann es zu sehr starken Regenfällen kommen.

Haiti gilt nicht als typisches Ziel für Badeurlauber, dennoch gibt es verschiedene schöne Strände, an denen man das Wetter und das Meer genießen kann. Einer von ihnen ist der Labadie Strand. Dieser ist ruhig und eignet sich hervorragend zum Schwimmen, Schnorcheln und zum Wandern.

Ansonsten wartet Haiti vor allem mit Kultur auf. So findet man unter anderem prachtvolle Landhäuser. Des Weiteren kann man hier im Norden nahe Cap Haitien ein Schiffswrack besichtigen, mit dem angeblich einst Kolumbus gekommen sein soll. Vor allem bekannt und beliebt ist die Tradition des Voodoos. Dieser Kult soll nach wie vor von ca. 80 Prozent der Bevölkerung betrieben werden.

Hispaniola auf einen Blick

Insel:
Hispaniola

Länder:
Dominikanische Republik und Haiti

Inselgruppe:
Große Antillen
Karibische Inseln

Zeitzone:
UTC-5

Fläche:
76.480km²

Einwohner:
ca. 18.500.000

Hauptstädte:
Santo Domingo
Port-of-Prince

Das Inseltipps Fazit für Hispaniola

Diese Karibikinsel ist abwechslungsreich und spannend. So wird zum Beispiel in einem Teil Spanisch und im anderen Französisch gesprochen. Egal ob man sich nun für die Dominikanische Republik oder für Haiti als Urlaubsziel entscheidet, jeder kommt hier auf seine Kosten. Strand, Sport, Natur und Kultur, alles ist vorhanden. Wer den Urlaub perfekt gestalten will, kann ja auch beide Staaten besuchen.